Veranstaltung im Heimathaus

 

Zu einem Informationsnachmittag mit den Themen „ Hausnotruf“ und Häusliche Pflege“ hatte der Seniorenbeirat der Samtgemeinde Sittensen eingeladen.

Die 1. Vorsitzende Jutta Fettköter konnte mehr als 70 Besucher im Heimathaus begrüßen. Sie informierte die Anwesenden über einige Aktivitäten des Beirates und lud dann zunächst zu Kaffee und Kuchen ein.

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Nachdem sich alle gestärkt hatten, stellte sich zuerst Frau Lydia Simon von der Einrichtung „ Das Pflegeteam“ aus Sittensen vor. Sie berichtete, daß die Pflegeversicherung ein Gesetz ist, dessen Grundgerüst bundesweit einheitlich ist, die Leistungen jedoch sehr unterschiedlich sind.

 

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Wenn ein Antrag auf Pflege gestellt wird, kommt zunächst der Medizinische Dienst der Krankenkasse zur Begutachtung, wobei 5 Pflegegrade anstatt früher 3 Pflegestufen  für die Bewertung zur Verfügung stehen. Je mehr Informationen der MDK bekommt, umso einfacher ist eine Einstufung in den Pflegegrad.  Stellt ein Angehöriger die Pflege sicher, erhält er eine Aufwandsentschädigung, die Leistungen der Pflegedienste werden anders reguliert.

Außer der normalen Pflege ist es möglich, Verhinderungs-, Kurzzeit-, bzw. Tagespflege in Anspruch zu nehmen. Auch ein Umbau des Bades wird bezuschusst.

Das Ziel der Kassen ist es, die Menschen so lange wie möglich zu Hause in ihrer Umgebung zu lassen.

Einen so genannten Entlastungsbetrag in Höhe von 125 Euro monatlich kann ebenfalls beantragt werden, Personen, die eine Zulassung haben, können diese zusätzliche Dienstleistung erbringen.

Nachdem Frau Simon etliche Fragen aus den Besucherreihen beantwortet hatte, schloss sie ihren Vortrag.

 

 

Herr Michael Adler von den Stadtwerken Zeven stellte ein Hausnotruf System vor.

Seit 2017 haben die Stadtwerke in Kooperation mit der Firma MEBO Sicherheit diesen Service in ihrem Angebot. Eine Basisstation wird seitens der Stadtwerke installiert, das Gerät ist dann sofort betriebsbereit. Als Grundausstattung hat der Anwender einen Sender am Handgelenk, wie ein Armband. Im Notfall drückt er ca. 1 Minute auf den Knopf und sofort geht der Ruf raus an die Firma MEBO.

 

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Mehrere Mitarbeiter sind dort rund um die Uhr im Einsatz. Von MEBO aus wird bei dem Kunden angerufen, wenn dieser sich nicht meldet oder nicht sprechen kann, wird sofort die eingetragene Kontaktperson benachrichtigt. Wenn auch bei anderen Personen aus der Liste kein Kontakt zustande kommt, wird der Rettungsdienst alarmiert.

Herr Adler informiert die Besucher noch über die Kosten, weitere Melder sowie technische Einzelheiten und stellt sich anschließend auch den Fragen der Besucher.

 

Mit einem herzlichen Dankeschön und kleinen Präsenten bedankt sich die 1. Vorsitzende bei den Gastrednern und wünscht allen einen guten Heimweg.

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