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Jutta Fettköter wirbt für einen Generationenpark am Mühlenteich

Artikel in der ZZ vom 18.05.13 - 12:00 Uhr (hm)
„Gelände schreit nach Projekt“

Der Seniorenbeirat der Samtgemeinde Sittensen hat sich ein hehres Ziel auf die Fahnen geschrieben: Er möchte Alt und Jung in einem „Generationenpark“  zusammenbringen, der am Mühlenteich eingerichtet werden soll. Einstimmig beschloss das Gremium während seiner jüngsten Sitzung, einen entsprechenden Antrag an den Gemeinderat zu stellen.
Um Anregungen zu sammeln, haben die Senioren wie berichtet Parks in Walsrode, Achim, Scheeßel und Rotenburg besichtigt. Laut Jutta Fettköter ist der Anfang eines Generationenparks mit der Herrichtung der Boule-Bahn am Mühlenteich gemacht, die in das Bewegungskonzept eingebunden werden soll.
Nach Vorstellungen der Senioren sollte der Park am Spielplatz Königsberger Straße beginnen. Zwischen der ersten und zweiten Ostebrücke kann sich der Beirat einen Fitnessparcours für Erwachsene mit entsprechenden Trainingsgeräten vorstellen. Zum Ausruhen seien weitere Tische und Bänke notwendig. Bürgermeister Heinz-Hermann Evers erteilte der  allgemeinen Euphorie indes einen Dämpfer. „Der Vorschlag ist sicher gut. Derzeit ist die Parkidee aber kein Thema. Für 2013 ist ohnehin kein Geld dafür da.“ Vielmehr sei geplant, am Wichernshoff, wo neue Mehrfamilienhäuser gebaut werden, einen Generationenspielplatz zu installieren. So sehe es der geltende Bebauungsplan auch vor. In den Häusern würden bereits junge und ältere Mitbürger wohnen. „Auch der Architekt begrüßt das Vorhaben“, so Evers.
Jutta Fettköter warb jedoch weiter leidenschaftlich für das Mühlenteich-Gelände. „Das schreit förmlich danach, so etwas dort zu entwickeln. Da muss doch nicht nur ein Ententeich sein.“  Außerdem sei das Areal zentrumsnah und gut zu erreichen. „Wir möchten Sittensen auch für Touristen attraktiver machen“, so Fettköter. „Wer geht denn da zum Wichernshoff. Ich habe den Eindruck, da schustert man irgendwem ein Bonbon zu, nur weil er ein paar Häuser baut“, legte Fettköter nach und machte deutlich, dass der Seniorenbeirat an seinem Antrag festhalten werde.
Letztlich habe natürlich der Rat darüber zu entscheiden. „Ein schlüssiges Gesamtkonzept ist doch besser als nur ein paar Geräte, die irgendwo stehen. Bei unserem Plan könnten auch Seniorengruppen des VfL, Osteoporose- oder Busreisegruppen dort aktiv werden“, so Fettköter. Zudem müsse das Konzept auch nicht sofort vollständig umgesetzt werden. Auch die übrigen Beiratsmitglieder halten an dem Antrag fest.
Demzufolge wird sich der Gemeinderat nun mit dem Thema auseinandersetzen müssen.
Darüber hinaus regt der Seniorenbeirat an, dass die Verwaltung prüfen möge, ob im Heimathaus ein Café eröffnet werden kann, um den Generationenpark auch an den Wochenenden attraktiv zu gestalten und ob ein Förderverein gegründet werden kann, um Sponsoren und Bürger zu motivieren, sich an den Kosten der Geräte zu beteiligen.
Auch EU-Projekte für Zuschussmöglichkeiten seien zu prüfen.

Drei Themen sind es, die den Seniorenbeirat der Samt­gemeinde in diesem Jahr schwerpunktmäßig beschäftigt haben: die organisierte Nachbarschafts­hilfe, der gewünschte Generatio­nenpark am Mühlenteich und der Fotowettbewerb "Jung und Alt passen gut zusammen". Während der letzten Sitzung im Jahr ging das Gremium noch einmal kurz auf die drei Projekte ein.

"Die Nachbarschaftshilfe läuft mittlerweile gut an", berichtete die stellvertretende Beiratsvorsitzende Jutta Fettköter. Es habe sich herauskristallisiert, dass die meisten Anrufer eine Begleitung zum Arzt, einen Fahrer zu Senio­renveranstaltungen oder Hilfe bei Gartenarbeiten wünschen. "Aber wir bleiben zuversichtlich, dass noch mehr geht", so Fettköter und stellte ein neu entworfenes Infoblatt vor. Dieses soll dem­nächst bei Veranstaltungen ver­teilt und in Arztpraxen ausgelegt werden. Der Fotowettbewerb "Jung und Alt passt gut zusam­men" laufe nach einer ruhigen Phase jetzt sehr gut. "Es sind wirklich superschöne Bilder dabei, die Juroren  werden es nicht einfach haben, die Sieger zu er­mitteln", vermutet Fettköter. Bis zum 15. Dezember nimmt sie noch Fotos an.

Das Projekt "Generationenpark" liege "leider im Moment auf Eis". Der vom Seniorenbeirat gestellte Antrag auf Einrichtung eines sol­chen Parks mit Bewegungspar­cours für ältere Mitbürger am Mühlenteich sei an den zuständi­gen Fachausschuss weitergeleitet worden. Dieser habe aber bisher noch nicht getagt.

Anders als der Seniorenbeirat möchte die Politik bekanntlich ei­nen Generationenspielplatz im Bereich Wichemshoff errichten. Das sei für den Wohnbereich zu begrüßen, vor allem wenn er mit so genannten niederschwelligen Geräten für Kinder und Eltern, bei denen keine Kraft aufzuwen­den sei, bestückt werde. "In vie­len Studien ist aber belegt wor­den, dass ältere Menschen vom Training abgehalten werden, wenn auch Kinder an den Gerä­ten spielen", so Fettköter. Ein Be­wegungsparcour am Mühlenteich habe hingegen vielfältige gesundheitsfördernde Wirkungen. Bei regelmäßigem Training in ei­ner solchen Anlage würden Kraft, Gleichgewicht und das all­gemeine Wohlbefinden verbes­sert. Fettköter: "Wer sich die Par­cours in Bremervörde und Zeven angesehen hat, wird begeistert sein. Solche Plätze sind eine Be­reicherung für den Ort und auch für Besucher." Nach Worten sei­ner stellvertretenden Vorsitzen­den will der Beirat nun das Kon­zept den Ratsfraktionen vorstel­len.

Jutta Fettköter wies abschlie­ßend noch darauf hin, dass der Beirat bei der jüngsten Hausmes­se der Firma Eurobaustoffe be­reits eine Spende über 5000 Euro für das Projekt erhalten habe. (jab, ZZ vom 3.12.2013)